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Wie wir helfen

Die DSW hilft Menschen in Entwicklungsländern, ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden und sich vor einer Ansteckung mit HIV/Aids zu schützen. Die Aufklärung junger Menschen über Sexualität und Verhütung steht bei den meisten Projekten im Vordergrund.

Die DSW fördert Entwicklungsprojekte in den Ländern, in denen ein hoher Bedarf an Familienplanung, Sexualaufklärung und anderen Dienstleistungen der reproduktiven Gesundheit besteht. Dabei arbeitet sie eng mit einheimischen Partnerorganisationen und Basisgruppen zusammen. Die Länderprogramme werden von den einzelnen DSW-Büros in Äthiopien, Kenia, Tansania und Uganda durchgeführt. DSW-Projekte in diesen Ländern werden so vor Ort effizienter betreut.

Der Bedarf an Sexualaufklärung für Jugendliche in diesen Ländern ist groß. Ebenso fehlt das entsprechende Knowhow, wie diese Themen jugendgerecht vermittelt werden. Um viele weitere Jugendorganisationen in Gesundheits- und Verhütungsfragen zu schulen hat die DSW mit Unterstützung der Bonita GmbH & Co. KG zwei Trainingszentren in Kampala (Uganda) und in der Nähe von Addis Abeba (Äthiopien) aufgebaut.

Aufklären – auch in Deutschland

Durch ihre aktive Presse- und Informationsarbeit klärt die Stiftung auch in Deutschland über den Zusammenhang von Bevölkerungsentwicklung, Armut und Gesundheit auf. Sie will so andere Organisationen, aber auch Privatpersonen und Unternehmen motivieren, sich ebenfalls zu engagieren.

Außerdem nimmt die DSW auf gesellschaftlicher und politischer Ebene Einfluss, damit Aufklärung und Verhütung in Entwicklungsländern stärker gefördert werden. Die DSW-Landesstelle in Baden-Württemberg, ein 1994 von Politikern, Wissenschaftlern und Journalisten gegründeter Verein, betreibt Öffentlichkeitsarbeit im süddeutschen Raum und wirbt Spenden für Entwicklungsprojekte der Stiftung ein.

Gemeinsam handeln

Die DSW wirkt in vielen deutschen und internationalen Netzwerken mit, etwa im Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) und im Aktionsbündnis gegen Aids. So erhält ihr Anliegen ein stärkeres Gewicht – in Deutschland und weltweit.

Das DSW-Büro in Brüssel hält den Kontakt zur Europäischen Kommission, einer wichtigen Geldgeberin im Bereich der Entwicklungshilfe, zu Mitgliedern des EU-Parlaments sowie zu Vertretern anderer Nichtregierungsorganisationen (NGO).

Foto: Andrea Künzig


DSW-Jahresbericht 2009
Jahresbericht 2009
Weitere Informationen über uns finden Sie im aktuellen DSW-Jahresbericht 2009. Hier können Sie den Bericht bestellen oder als PDF downloaden.

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