Die Scharf-Stiftung
Im Jahr 2006 gründete das Ehepaar Dr. Scharf die "Bernhard und Ingeborg Scharf Stiftung" als Treuhandstiftung der DSW. Die Erträge der Stiftung sind für Projekte der DSW bestimmt, insbesondere für Projekte, die die DSW gemeinsam mit der deutschen Sektion der
Rotarian Action Group for Population and Development e. V. durchführt. Die Scharf-Stiftung ist parteipolitisch unabhängig, konfessionell nicht gebunden und gemeinnützig.

Das vorrangige Ziel der Treuhandstiftung ist, das rasant fortschreitende Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern zu verlangsamen. Durch Aufklärung und Bildung soll erreicht werden, dass sich die Menschen dort selbst aus der Armut befreien können. Derzeit fehlt Jugendlichen in Entwicklungsländern oft das Wissen über oder der Zugang zu Verhütungsmitteln. Die Folgen: Jedes Jahr werden 14 Millionen Teenager ungewollt schwanger. Die Scharf-Stiftung fördert daher Familienplanung in Entwicklungsländern, getragen von dem Gedanken der Hilfe zur Selbsthilfe.
Konkret fördert die Scharf-Stiftung den Aufbau eines Netzwerks von Jugendklubs in Nepal, das die DSW nach den Vorbildern der Jugendklubs in Äthiopien, Kenia, Tansania und Uganda aufbauen will. In den Klubs klären ausgebildete Jugendberater ihre Altersgenossen zu Sexualität und Verhütung auf, um sie vor ungewollten Schwangerschaften und einer Ansteckung mit HIV zu schützen.
Foto: Ingeborg und Dr. Bernhard Scharf