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DSW-Jahresbericht 2009

Die DSW bekämpft Armut

Die DSW hat im Jahr 2009 ihr Youth-to-Youth-Programm, in dem jugendliche Berater Gleichaltrige aufklären, gemeinsam mit Partnern vor Ort weiter ausgebaut und an die Bedürfnisse der Heranwachsenden weiter angepasst. Beispielsweise in Uganda: Hier haben wir im Januar 2009 das innovative, von Bayer Schering Pharma unterstützte Young Adolescents Project gestartet. Seither klären wir erstmals Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 14 Jahren an zehn Grundschulen in den Regionen Masindi, Tororo und Wakiso über Sexualität und Verhütung auf. Das Wissen hilft ihnen, bei ihren ersten sexuellen Erfahrungen verantwortungsbewusst zu handeln und gesundheitliche Gefahren zu vermeiden. Mit dem Projekt erreichen wir eine Altersgruppe, die in der herkömmlichen Aufklärungsarbeit nicht einbezogen wird.

Insgesamt unterstützt die DSW zurzeit 31 Entwicklungsprojekte in Ostafrika und Asien. Hier haben im vergangenen Jahr Hunderttausende junger Menschen in unserem Netzwerk von mehreren Hundert Jugendklubs gelernt, wie sie sich vor ungewollten Schwangerschaften und einer Ansteckung mit HIV schützen können.

Im Dialog mit der Politik

Um die Armut in den ärmsten Ländern der Welt effektiv und nachhaltig zu bekämpfen, arbeitet die DSW kontinuierlich und intensiv mit politischen Entscheidungsträgern in Deutschland, in Europa und auch in den Ländern des Südens zusammen. In Deutschland setzte sich die Stiftung im Jahr 2009 weiterhin dafür ein, dass die öffentlichen Mittel für sexuelle und reproduktive Gesundheit sowie für die Entwicklungszusammenarbeit insgesamt erhöht und effizient verwendet werden. Dank des großen Engagements der DSW, anderer Nichtregierungsorganisationen und des sehr aktiven Parlamentarischen Beirats der DSW ist es gelungen, das Thema Gesundheit auf die entwicklungspolitische Agenda der neuen Bundesregierung zu setzen. So führt der Koalitionsvertrag den Bereich Gesundheit als Schwerpunkt in der Entwicklungszusammenarbeit auf.

Ihre Spende hilft

Auch zukünftig wollen wir jungen Menschen in Entwicklungsländern helfen, sich selbst aus ihrer Armut zu befreien. Um unsere Programme weiter durchführen zu können, sind wir auf Spenden von Privatpersonen und Unternehmen angewiesen. Ihre Spenden kommen an. Die Mittel fließen in Projekte, die vor Ort sorgfältig geplant und umgesetzt werden. Mitarbeiter der DSW und externe Kontrollinstanzen prüfen den Mitteleinsatz eingehend. Allen, die im vergangenen Jahr unsere wichtige Arbeit unterstützt haben, gilt unser herzlicher Dank!

Den DSW-Jahresbericht können Sie als PDF-Datei herunterladen oder hier bestellen.


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Diashow: Darum geht es uns
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