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Handlungsempfehlungen zeigen den Weg zu den Millenniumszielen

26. Februar 2010. Die Studie "Müttergesundheit im Rahmen der aktuellen Entwicklungspolitik", die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) zusammen mit ActionAid, Associazione italiana donne per lo sviluppo (Aidos), Centro di educazione sanitaria e tecnologie appropriate sanitarie (Cestas) sowie Federation for Women and Family Planning (FPFW) im Rahmen der europäisches Öffentlichkeitsprojekts "True Development Through Health" vorgelegt hat, empfiehlt die folgenden Maßnahmen, um die Zielvorgaben der Millenniumsziele zu erreichen.

Handlungsempfehlungen

  • Die Zielvorgaben der MDGs in Bezug auf die Senkung der Kindersterblichkeit und Verbesserung der Müttergesundheit müssen bekräftigt werden.
  • Gesundheitspolitische Strategien und Initiativen müssen an die von jedem Entwicklungsland festgesetzten Prioritäten angepasst werden. Dabei sind die Bedürfnisse von Zivilgesellschaft, ländlichen Gemeinschaften, Frauenvereinigungen sowie marginalisierten und besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen auf nationaler und lokaler Ebene stärker zu berücksichtigen.
  • Die Dienste der sexuellen und reproduktiven Gesundheit müssen in alle Programme zur Erreichung der MDGs integriert werden.
  • Sexuelle und reproduktive Gesundheitsdienstleistungen müssen zu entwicklungspolitischen Prioritäten erklärt werden und angemessene Finanzmittel erhalten: Die jährlichen Zuwendungen für reproduktive Gesundheit sollten verdoppelt sowie die Ressourcen für Familienplanung vervierfacht werden.
  • Die Basisgesundheitsfürsorge und die Ausbildung von Gesundheitspersonal muss in den Mittelpunkt entwicklungspolitischer Anstrengungen gestellt werden und zudem Gender-Fragen berücksichtigen. Es müssen mehr finanzielle Mittel in Basisgesundheit investiert werden.


Quelle:
Deutsche Stiftung Weltbevölkerung: "Müttergesundheit im Rahmen der aktuellen Entwicklungspolitik", Februar 2010 (PDF, 1,4 MB)

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